STAGE 10 - Navigationsschwierigkeiten

13 January 2017

Es war sooo extrem schwer zu navigieren heute! Von Kilometer 5 bis 120 nur in Flußbetten gewesen. Wenn man einmal mit dem Cap (digitaler Kompass) nicht genau drauf war fährt man in ein anderes Tal rein und kommt nicht mehr zurück auf die Strecke. Am Anfang ist es mir echt gut gegangen und ich hab mir auch viel Zeit gelassen beim Navigieren. Bei Kilometer 50 hab ich dann den falschen Rio angefahren, hier wieder zurückkommen und einen Referenzpunkt zu finden war dann extrem zach. Dann sind mir 6, 7 Fahrer schon entgegen gekommen, alle haben sich verfahren, es war ein gewaltiges Chaos. Bis auf Barreda der heute vorne weg gefahren ist und einen extrem guten Riecher gehabt hat, Hut ab!!! Ich hab dann den richtigen Weg gefunden und dann wars echt richtig geil! Das alles hat mich dann ein wenig wach gerüttelt, ich hab echt gekämpft heute und hab mir dann noch mehr Zeit genommen fürs Navigieren. Das Tagesergebnis war sicher nicht weltbewegend aber wenn man sieht wie sich die anderen auch verfahren haben dann sieht das Ergebnis wieder gar nicht mehr so schlecht aus. War schon zach heute, gute 500 Kilometer bei 43 Grad, gestern so spät ins Bivouac gekommen nach der langen Verbindungsetappe, gestern noch bis 23 Uhr das Roadbook fertig gemacht, dann um 3 Uhr früh aufgestanden … Dann noch die brutale Hitze! Quintanilla und Svitko hatten einen Hitzekollaps. Im Großen und Ganzen sieht meine Ausgangsposition jetzt aber nicht so schlecht aus - das kann sich aber ganz schnell auch wieder ändern … Aber ein Podium wär schon verdammt geil! Danke fürs Daumendrücken!!!!!

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